Über uns

Die Tanzschule

Als Tanzlehrer liegt meine Priorität in der Verbindung der Paare, was am Anfang noch "Führen" und "Folgen" ist, soll sich in wechselseitige Kommunikation der Tanzenden wandeln, in ein achtsames Miteinander.

Dies in Kombination mit Tanztechnik und Körperbeherrschung soll eigentlich alles gemeinsame Tanzen möglich machen.

Die Möglichkeiten der Bewegungsmerkmale, der Schritte, Figuren und Verzierungen sind in diesem Tanz so vielseitig und vielfältig wie die Musik: Tango, Tango-Vals, Milonga, moderne Orchester ...

Mehr Infos rund um den Tango Argentino gibt's » hier.

Ihr Nikhil Naskar


Ausschnitt aus der Zeitschrift für Tanztherapie 29/30/2009:
Text: Nikhil Naskar

Tanzen? Ich? Nie im Leben.

Irgendwann im Jahr 2000. Ich bin für ein paar Tage in Berlin. Einer meiner Freunde hatte ein neues Hobby: Tanzen. Erst Standard & Latein, neuerdings argentinischer Tango. Ich geh mal mit, hab mich überreden lassen, gehe mit innerer Verweigerungshaltung. Bin jetzt Ende 30, habe in meinem Leben nie getanzt, nicht einmal in der Disco oder auf Partys. Eine Milonga, so nennt man in diesen Kreisen die Tanzabende, in der ausschließlich Tango Argentino getanzt wird, eine Welt für sich. Musik, sehr alt, fremd und trotzdem heimelig, auch nicht laut, angenehm, so angenehm wie auch die Bewegungen der tanzenden, Paare, eng umschlungen, introvertiert irgendwie, alles scheint nach innen zu gehen, gehalten und doch bewegt…

Kaum ein Tanz ist so Klischee beladen wie der argentinische Tango: Erotik, Machotum etc. Gehen wir aber tanzen, ist davon nicht mehr viel zu sehen. Ich habe mich dann auf den Weg gemacht, um in vielen Kursen und Workshops, dem Geheimnis dieses Tanzes auf den Grund zu gehen...